Trockensauna

 

Übermündung, täglicher Stress, Luft-, Wasser- und Nahrungsverschmutzung – alle diese Faktoren wirken sich negativ auf den Organismus und die Gesundheit des Menschen aus.

Ein Besuch in der Trockensauna lässt Sie die Übermüdung vergessen, wenn Giftstoffe aus Ihrem Organismus beseitigt werden, der Kreislauf verbessert wird und Sie eine wohltuende  Entspannung genießen.

 

Wie können Sie eine Trockensauna nutzen?

 

Eine Sauna ist ein Platz, den wir gleichzeitig mit anderen Personen teilen, deswegen sind hier nicht nur Grundsätze der Hygiene zu beachten sondern auch die der Kultur, woraus sich  eine Reihe von Regeln für das gemeinsame Saunieren herausgebildet haben.

Ein Saunabad soll nicht länger als 30-40 Minuten dauern und zwar in drei 12-15 minütigen Zeitabschnitten mit 6-12 Minuten Pausen für kaltes Bad. Im Saunaraum sollen wir solange bleiben, bis wir stark geschwitzt haben, was nach 12-15 Minuten erfolgt.

  • Im ersten Schritt hat eine Reinigung des Körpers zu erfolgen. Da trockene Haut das Schwitzen begünstigt, sollte man für das Abtrocknen nach dem Duschen ausreichend Zeit nehmen. Die Sauna ist nackt zu betreten.

  • Beim Saunieren soll man auf einer mit Handtuch oder Pareo bedeckten Bank sitzen. Nachdem man ordentlich geschwitzt hat, ist es Zeit für Abkühlung unter der Dusche, in einer Eintauchwanne, einem Schwimmbecken oder in einem Außenbecken. Vor dem erneuten Saunabetreten soll man sich gründlich abtrocknen.

  • Die physiologische Reaktion des Organismus auf die heißen Saunareize kann man selbst beobachten, indem man Pulsfrequenz misst. Die Frequenz über 130-140 Schläge pro Minute gilt als Zeichen dafür, die Saunazeit zu unterbrechen oder die heißen Saunareize zu mildern.

  • Nach dem Saunabad ist der Körper abzukühlen bis das Schwitzen aufhört.

  • Nach dem Bad soll man sich in Ruhe 10-20 Minuten entspannen, wobei eine mäßige Menge von Fruchtgetränken einzunehmen ist.

  • Die Saunazeit ist allmählich zu steigern.

  • Einen Saunagang darf man einmal in der Woche unternehmen (ausnahmsweise zwei- dreimal), wobei die Überwachung des Gesundheitszustanden in einer Arztpraxis empfehlenswert ist.

  • Sportler sollen vor einem Sportwettbewerb eine Sauna nicht benutzen.

  • Ob ein Saunagang richtig durchgeführt wurde, ist am unserem Befinden am nächsten Tag erkennbar, das von Munterkeit und zunehmender Bereitschaft geprägt ist, auch große Anstrengungen zu unternehmen.

  • Ein Saunabad ist nicht als Kur zum Abnehmen zu betrachten, weil die Gewichtsabnahme nach dem Saunabad vorwiegend durch einen Wasser- und Salzverlust verursacht ist.  Diese Bestandteile sollen nach dem Saunabad ergänzt werden.

  • Eine Stunde vor und nach dem Saunabad soll man auf den übermäßigen Getränkegenuss verzichten.

  • Im Saunaraum darf man den Körper nicht einseifen, nicht eincremen oder nicht Schmuck oder Glasgegenstände o.ä. mitbringen.

  •  Nach dem letzten Verlassen der Sauna soll man einen Schlafrock kleiden oder sich mit einem Tuch umwickeln, sich erholen, den Körper abkühlen, Wasser oder ein anderes Getränk trinken, in Ruhe abwarten, ein Buch lesen oder ein angenehmes Gespräch führen.

  • Die Erholung soll wenigstens doppelt so lange andauern wie eine Pause zwischen den folgenden Saunagängen.

  • Nachdem sich die Körpertemperatur normalisiert, können wir uns bekleiden und der Saunagang ist hiermit beendet. Wir warnen vor dem zu schnellen Bekleiden, weil es zu Durchschwitzen der Kleidung kommen kann. Der menschliche Körper führt lange die in der Sauna kumulierte Wärme ab, deswegen müssen wir uns viel Zeit nehmen.

  •  Die Sauna soll man weder hungrig (Ohnmachtsgefahr) noch mit vollem Magen betreten. Wenn der Organismus mit Verdauung belastet ist, kann er eine richtige Regulierung der Wärmeprozesse nicht übernehmen. Deswegen darf man das Saunieren erst eine Stunde nach dem Essen richtig in Anspruch nehmen. Ein Saunagang unmittelbar vor oder nach körperlicher Anstrengung ist ebenfalls nicht zu empfehlen.

  

DAMPFSAUNA

 

Die Dampfsauna wirkt sich positiv auf den menschlichen Organismus aus. Systematische Saunagänge begünstigen die Adaptationsprozesse, d.h. sie mildern die Reaktion des Organismus auf die Wirkung der hohen Temperatur und verbessern die Toleranz auf deren Anwendung.

Das Saunabad wirkt erfrischend und beeinflusst positiv den ganzen Organismus. Die Dampfschwaden dringen in die Haut ein, reinigen sie und bauen sie auf. Die Haut wird glatt und straff. Die hohe Feuchtigkeit und eine gemäßigte Temperatur senken die Muskelspannung und entspannen den Geist.

Der heiße Dampf mildert besonders gut Rheuma- und Atemwegsbeschwerden. Eine Zugabe von ätherischen Ölen entgiftet die Atemwege, Nasenhöhlen und Bronchien, was zur Atmungsverbesserung führt.

Ein Dampfbad bildet oft eine Vorstufe für die Massage und kosmetische aufbauende Behandlungen.

 

Wie eine Dampfsauna benutzen?

  • Eine Sauna betreten wir erholt und ohne Eile. Der Eintritt nach eine großen Anstrengung kann für die Gesundheit beeinträchtigen.

  • Die Sauna darf man nicht nach üppigem Essen betreten. Es wird empfohlen, eine Pause von etwa einer Stunde einzulegen.

  • Vor dem Gang in die Sauna wird ein ausgiebiges Duschen erwartet. Es ist wichtig, weil die morgendliche Dusche nicht reicht, ohne auf Hygiene zu achten. Sie sind davon überzeugt, dass die Morgendusche ausreichend ist.

  • Vor dem Betreten der Sauna sind die Schuhe auszuziehen.

  • Beim Betreten der Sauna sind die bereits in der Sauna Sitzenden zu begrüßen.

  • In die Sauna gehen wir nackt. Badehosen/anzüge und Bikinis oder alleine ein Badetuch sind überflüssig. Die Bekleidung kann die haut verbrühen und ein Handtuch wird mit Wasser durchtränkt und dadurch schwer und nass.

  • Bevor Sie sich auf den Stein setzen, waschen sie vorsorglich den Sitz.

  • Nach abgeschlossenem Gang waschen Sie ebenfalls den Sitz. Das gehört zu gutem Ton und sollte in der Sauna eine Selbstverständlichkeit sein.

  • Nach dem Verlassen der Sauna mit lauwarmem Wasser duschen, wobei die Wassertemperatur allmählich zu senken ist, so dass es zum Schluss ganz kalt wird.

  • Vergessen Sie nicht – Wir kühlen den Körper von den Füßen und dann immer weiter nach oben ab.

  • Nach dem Saunagang ist es empfohlen, die Flüssigkeiten zu ergänzen und sich 20-30 Minuten zu erholen.

GRADIERWERK

Im Rahmen der Erholung zwischen den Saunagängen bieten wir Ihnen ein Salzgradierwerk an, das sich in der SPA&Wellness-Zone befindet. Es besteht aus einem Kiefer- oder Fichtenholz-Gerüst, das mit einer Pumpe ausgerüstet ist. Der Salzgehalt im Wasser wird erhöht, indem Sole durch die Ruten hindurchgeleitet wird, wobei auf natürliche Weise Wasser verdunstet.

Durch die herabrieselnde Sole wird die Luft in der Nähe des Gradierwerks mit Jod, Brom sowie mit anderen für den Organismus wohltuenden Elementen wie Magnesium, Natrium und Eisen in Form eines Aerosols angereichert. Jod und Brom sind für ihre heilenden Eigenschaften bekannt, deswegen finden sie Anwendung bei Behandlung der oberen Atemwege, Stirnhöhlenentzündung, Lungenemphysem, arteriellen Hypertonie, Nervenkrankheiten, Allergien sowie im Zustand einer allgemeinen Erschöpfung.